Erweiterter Unternehmenskontext · Moduldokumentation

Das ganze Unternehmen,
im Coaching.

NORDSTAR verankert Leistungsportfolio, Konzernstrategie, Vertriebs-Leitprozess und Coaching-Hinweise eines Kunden als kuratierte, quellenbelegte Wissensbasis — je Mandant getrennt. Der KI-Coach kennt damit nicht nur die Methodik, sondern das Haus: Er prüft Cross-Selling über alle Sparten, spricht die interne Sprache und erfindet nichts dazu.

UmfangPortfolio · Strategie · Leitprozess · Hinweise
Aktivierungje Mandant · beim Session-Start injiziert
StatusLive — erster Multi-Sparten-Pilot aktiv
Portfolio Strategie Leitprozess Hinweise Coach
0 ms
Latenz pro Gesprächszug — Front-Loading beim Session-Start statt Retrieval im Dialog
5
vertiefte Portfolio-Module pro Session, dealspezifisch ausgewählt
4
Belegbarkeits-Stufen (Tier A–D) regeln, was der Coach als Fakt aussprechen darf
100 %
mandantengetrennt — andere Kunden erhalten nachweislich unveränderte Prompts
01 / 06

Vom Quellmaterial zum
wissenden Coach.

Vier Stufen — von Website, Geschäftsbericht und internen Leitfäden bis zum Coach, der das Portfolio im Rollenspiel beherrscht.

Stufe 01

Sammeln

Leistungsportfolio der Website, Geschäftsbericht, Newsroom und interne Strategie-/Vertriebsdokumente werden zusammengeführt.

Stufe 02

Destillieren

Marketingtext wird zu vertrieblicher Substanz: Zielkunde, Problem, Nutzen, Auslöser, Einwände — jede Aussage nach Belegbarkeit klassifiziert.

Stufe 03

Verankern

Kuratierte Module und Strategie-Felder landen in der mandantengetrennten Wissensbasis — reviewt, versioniert, rückholbar.

Stufe 04

Coachen

Beim Session-Start wird der Kontext in den Coach injiziert — der Gesamtkatalog immer, die dealrelevanten Module vertieft.

02 / 06

Was der Kontext
enthält.

Acht Bausteine — jeder einzeln pflegbar, zusammen ergeben sie die Unternehmens-DNA des Coachings. Ein Klick öffnet die Details.

Das gesamte Leistungsangebot als kuratierte Module — nicht als kopierter Websitetext.
  • Je Modul: Zielkunde, Kundenproblem, Nutzenargumente, typische Auslöser, Einwände mit Antworten
  • Gebündelt nach vertrieblicher Logik (z.B. ~20 Module aus 50+ Produktseiten), mit Quelle und Stand
  • Interne Spartenzuordnung, damit der Coach die Steuerungslogik des Kunden spricht
Der strategische Rahmen, in dem jedes Angebot steht — etwa Transformations- und Dekarbonisierungsziele mit ihren Vorbehalten.
  • Belegte Strategie-Fakten aus Geschäftsbericht und Newsroom, inklusive Nuancen statt Schlagworten
  • Nutzenversprechen und Positionierung („vom Lieferanten zum Lösungspartner")
  • Gibt dem Coach das Warum hinter jedem Cross-Sell-Impuls
Der kundeneigene Gesprächsprozess wird zum Qualitätsmaßstab des Coachings — als Overlay auf dem MEDDICC-Gerüst, das unangetastet bleibt.
  • Abschnitte, Sparten und Auslöser des Leitprozesses (z.B. ein strukturierter Potenzialdialog) mit explizitem Mapping auf die MEDDICC-Kategorien
  • Vorgeschaltete Gates als Coaching-Prüfpunkte (z.B. Einwilligung vor Cross-Selling, Begründungspflicht bei „nicht relevant")
  • Glossar interner Abkürzungen — der Coach spricht die Sprache des Hauses
  • Metrik-Haltung je Tenant justierbar: harte Ist-Zahlen einfordern, aber nicht auf einen ROI-Business-Case drängen, wo anders qualifiziert wird
  • Bewusste Grenze: Der Coach coacht Verhalten, mahnt aber keine KPI-Quoten an
Beobachtete Muster aus der Vertriebsorganisation als Trigger-Statement-Paare.
  • Beispiel: der Komfortzonen-Reflex — zurück zum vertrauten Einkäufer statt aufs Geschäftsführungs-Gespräch
  • Der Coach erkennt das Muster im Gespräch und steuert mit einer vorbereiteten Intervention gegen
  • Von der Vertriebsleitung quartalsweise nachschärfbar
Der Katalog ist in jeder Session präsent — Fragmentierung von Kundenpotenzialen wird zum Coaching-Thema.
  • Kuratierte Anschlussthemen je Modul (z.B. PV → Ladeinfrastruktur → Lastganganalyse)
  • Der Coach prüft aktiv, ob der Verkäufer Sparten-übergreifende Potenziale anspricht
  • Im Rollenspiel fragt der simulierte Kunde auch nach Leistungen außerhalb der Kernsparte
Welche Module vertieft werden, entscheidet der Deal — nicht der Zufall.
  • Priorität 1: pro Opportunity kuratiertes Modul-Mapping (reviewt, deterministisch — demo-sicher)
  • Priorität 2: Branchen-Match · Priorität 3: Stichwort-Heuristik
  • Ohne jedes Signal bleibt der Katalog — der Coach ist nie ohne Portfolio-Wissen
Vor Vorstand und Kunde zählt jede Aussage.
  • Harte Prompt-Regel: keine Leistungen erfinden, die nicht in der Wissensbasis stehen
  • Führungs-O-Töne nur wörtlich, nie paraphrasiert als Zitat
  • Bei Themen außerhalb der Basis verweist der Coach an den Fachvertrieb
Jede Wissensbasis gehört genau einem Kunden.
  • Kontext, Module, Wettbewerber und Referenzen liegen strikt je Mandant
  • Regressionsgeprüft: Mandanten ohne Wissensbasis erhalten byte-identische Prompts wie zuvor
  • Kein Überleben von Kontext über einen Nutzerwechsel hinweg
03 / 06

Zwei Stufen,
ein Budget.

Die Live-Session ist ein Echtzeit-Sprachdialog — der Kontext wird deshalb einmalig beim Start geladen und hart budgetiert, statt mitten im Gespräch nachzuladen.

Stufe 01 · immer

Der Katalog

  • Alle Leistungen als kompakte Einzeiler, nach Kategorien gruppiert
  • Auch bei einer frisch angelegten Opportunity ohne jedes Signal an Bord
  • Basis für die Cross-Sell-Prüfung in jeder einzelnen Session
  • Bewusst klein gehalten (~1.500 Tokens), damit lange Gespräche Raum behalten
Stufe 02 · nach Signal

Die Vertiefung

  • Bis zu fünf dealrelevante Module in voller Tiefe — Nutzen, Auslöser, Einwände, Anschlussthemen
  • Auswahl nach Priorität: kuratiertes Mapping → Branche → Stichwort
  • Gesamtblock hart gedeckelt, gemessen am realen Modulbestand
  • Null Latenzkosten im Dialog: kein Retrieval, kein Werkzeugaufruf mitten im Gespräch
04 / 06

Belegbarkeit vor
Vollständigkeit.

Nicht jede Quelle trägt gleich weit. Vier Stufen regeln, was der Coach als Fakt ausspricht, was er als internen Befund nutzt — und was ohne Freigabe draußen bleibt.

Tier A · O-Ton Führung Tier B · Bericht & Newsroom Tier C · interne Befunde Tier D · Annahmen (separiert)
Je höher die Stufe, desto direkter darf der Coach sie aussprechen
Tier A

Wörtlicher O-Ton

Öffentliche Aussagen der Führung — zitierfähig, aber ausschließlich verbatim. Paraphrasen werden nie als Zitat ausgegeben.

Tier B

Publizierte Fakten

Geschäftsbericht, Newsroom, Website — als Faktenkontext nutzbar, stichprobenartig gegen die Primärquelle verifiziert.

Tier C

Interne Befunde

Memos und Projektmaterial — als Ist-Diagnose und Coaching-Thema wertvoll, nie als öffentliche Faktenbehauptung.

Tier D

Annahmen

Unkalibrierte Playbook-Werte bleiben separiert und kommen erst nach Freigabe durch die Vertriebsleitung in den Prompt.

„Was keine Quelle hat, sagt der Coach nicht — und was intern ist, bleibt intern."

05 / 06

Einführung je Kunde —
ein Durchlauf.

Ein standardisierter Onboarding-Prozess macht aus Quellmaterial eine live geschaltete Wissensbasis — wiederholbar für jeden weiteren Mandanten.

Bestandsaufnahme

Schritt 01

Mandant, Datenlage und bestehende Opportunities werden erfasst; die Mandanten-Isolation wird vorab geprüft.

Quellen & Einordnung

Schritt 02

Website-Portfolio, Geschäftsbericht, interne Leitfäden — jede Quelle erhält ihre Belegbarkeits-Stufe (Tier A–D).

Destillation & Review

Schritt 03

Aus 50+ Seiten werden ~20 vertriebliche Module und die Strategie-Felder — reviewt durch die Vertriebsleitung.

Verankerung

Schritt 04

Idempotentes Seeding in die Mandanten-Wissensbasis — mehrfach lauffähig, vollständig rückholbar, Bestandsdaten bleiben unangetastet.

Deal-Mapping

Schritt 05

Bestehende Opportunities werden den Modulen zugeordnet — reviewbar vor dem Übernehmen. Für neue Fälle übernimmt das Kunden-Grundprofil diese Zuordnung automatisch über die Sparten-Ampel (siehe Account Research).

Verifikation

Schritt 06

Testsessions, Token-Messung, Vokabular-Check und die Gegenprobe: Fremde Mandanten bleiben nachweislich unverändert.

06 / 06

Unter der
Haube.

Bewusst ohne Vektordatenbank: Bei kuratierten Wissensbasen dieser Größe schlägt präzises Front-Loading jedes Retrieval — in Qualität und in Latenz.

Wissensbasis
Cloud Firestore · je Mandant

Kuratierte Module als eigene Collection unter dem Mandanten-Kontext, Client nur lesend.

Injektion
System-Prompt · Session-Start

Der Kontext wird vor dem Verbindungsaufbau der Live-Voice-Session geladen — 0 ms Zusatzlatenz pro Gesprächszug.

Selektion
deterministisch · clientseitig

Kuratiertes Mapping vor Branchen-Match vor Stichwort — nachvollziehbar statt probabilistisch.

Budget
hart gedeckelt

Katalog ~1,5k Tokens, maximal fünf vertiefte Module — gemessen am realen Bestand, per Test abgesichert.

Pflege
idempotente Seeds

Wissensbasis mehrfach einspielbar und vollständig rückholbar; gepflegte Bestandsfelder werden nie überschrieben.

Isolation
tenant-scoped · getestet

Automatisierte Regression: Ohne eigene Wissensbasis ist der Prompt byte-identisch zum Stand ohne das Modul.